Best Practice Kranlogistik: Scheffknecht Autokran beim Bau der Energiezentrale Ilg in Dornbirn Wallenmahd
Wenn in Dornbirn Wallenmahd bald die neue Energiezentrale Ilg in Betrieb geht, steckt darin nicht nur modernste Technik – sondern auch jede Menge präzise Kranarbeit. Seit dem Spatenstich im Juni 2025 begleitet Scheffknecht Autokran dieses Projekt Schritt für Schritt. Vom ersten Pfahl bis zur 25 Meter langen Rippenplattendecke: Überall dort, wo tonnenschwere Bauteile millimetergenau bewegt werden müssen, ist unser Team im Einsatz.
Im folgenden Einblick zeigen wir, wie sich das Projekt entwickelt hat, welche Herausforderungen zu meistern waren und warum enge Zusammenarbeit auf der Baustelle der Schlüssel zum Erfolg ist.
Juni 2025: Der Start in die Tiefe – Pfahlgründung
Mit dem Spatenstich im Juni 2025 fiel der offizielle Startschuss für die neue Energiezentrale. Bereits in dieser frühen Phase war klar: Die späteren Lasten und das technische Equipment erfordern ein extrem stabiles Fundament.
Gemeinsam mit einem Spezialtiefbau-Unternehmen unterstützten wir die Pfahlgründung. Für uns bedeutete das:
• millimetergenaue Positionierung der Bohrgeräte und Pfähle
• exaktes Handling schwerer Komponenten auf engem Baufeld
• laufende Abstimmung mit den Spezialtiefbau-Teams und der Bauleitung
Schon hier zeigte sich, wie wichtig vorausschauende Planung der Hebearbeiten ist: Kranpositionen, Traglasten und Drehwinkel mussten so gewählt werden, dass alle Folgearbeiten optimal weiterlaufen konnten.
November: 39 Tonnen Hightech – Anlieferung des Gaskessels
Ein erster großer Meilenstein folgte im November: die Anlieferung des rund 39 Tonnen schweren Gaskessels. Seine Dimensionen und sein Gewicht machten ihn zu einem der zentralen Bauteile der neuen Energiezentrale.
Die Herausforderungen:
• zeitlich genau abgestimmte Anlieferung, um Stillstand auf der Baustelle zu vermeiden
• beengte Platzverhältnisse für Lkw-Anfahrt und Kranaufstellung
• sensibles Handling eines technisch anspruchsvollen Aggregats
Mit detaillierter Einsatzplanung, einer sorgfältigen Abstimmung der Zufahrtswege und einem eingespielten Team konnten wir die Versetzung des Gaskessels sicher und effizient durchführen. Damit begann die Phase der umfangreichen Versetzarbeiten im Anlageninneren.
Januar 2026: Schwerlast im Gebäude – 160-Tonnen-Mobilkran im Innenraum
Zu Jahresbeginn stand eine besondere Aufgabe auf dem Programm: der Einsatz unseres 160-Tonnen-Mobilkrans im Inneren des Gebäudes. Ein solches Gerät im Rohbau zu positionieren, erfordert exakte Vorbereitung.
Kernpunkte dieser Etappe:
• statische Überprüfung der Boden- und Deckenlasten für die Kranaufstellung
• präzise Einfahrt und Positionierung im Gebäudeinneren
• Versetzen von Fertigteilen unter eingeschränkten Höhen- und Schwenkverhältnissen
Hier kam die Erfahrung unserer Kranführer und Disponenten voll zum Tragen. Jeder Hub musste vorher genau durchdacht werden – von der Lastaufnahmeposition über den Schwenkbereich bis zur Endlage der Bauteile.
Millimeterarbeit von außen: Hohldielendecke mit dem 300-Tonnen-Mobilkran
Direkt im Anschluss folgte der nächste schwere Einsatz von außen: Die Hohldielendecke wurde mit unserem 300-Tonnen-Mobilkran versetzt.
Besonderheiten dabei:
• große Ausladungen über das Gebäude hinweg
• präzises Einfädeln der Hohldielen zwischen bestehende Bauteile
• enge Koordination mit den Teams im Gebäudeinneren
Durch die Kombination aus leistungsstarkem Gerät und erfahrener Mannschaft war es möglich, die Elemente schnell und dennoch kontrolliert in Position zu bringen – ein entscheidender Faktor, um den Bauzeitenplan einzuhalten.
Highlight im Schwertransport: Rippenplattendecke für das Hackgutlager
Ein weiterer Höhepunkt des Projekts war die Lieferung und Montage der Rippenplattendecke über dem Hackgutlager: 25 Meter lang und ebenfalls rund 39 Tonnen schwer. Der Weg führte vom Werk in Röthis bis zur Baustelle in Dornbirn.
Die logistischen und technischen Herausforderungen im Überblick:
• Genehmigung und Planung des Schwertransports von Röthis nach Dornbirn
• Berücksichtigung von Verkehrsführung, Brückenlasten und Kurvenradien
• punktgenaue Ankunftszeit, abgestimmt mit der Kranbereitstellung
• exaktes Versetzen der Platte in großer Ausladung und empfindlicher Einbaulage
Hier spielte die Verzahnung von Transport- und Hebelogistik eine zentrale Rolle. Nur wenn alle Zahnräder ineinandergreifen, lässt sich eine solche Spezialdecke sicher und wirtschaftlich montieren.
Dauerpräsenz auf der Baustelle: 1 bis 3 Krane im Einsatz
Seit Mitte Januar sind fortlaufend zwischen ein und drei Krane von Scheffknecht auf der Baustelle im Einsatz. Die Aufgaben reichen von kleineren Hebungen und Montageunterstützungen bis hin zu komplexen Schwerlasthüben.
Das bedeutet für uns:
• hohe Flexibilität in der Kran-Disposition
• schnelle Reaktion auf kurzfristige Anforderungen
• ständige Anpassung an den Baufortschritt und Wetterbedingungen
Unsere Teams sind eng in den Bauablauf integriert, damit Krane und Personal genau dann zur Verfügung stehen, wenn sie benötigt werden – ohne unnötige Wartezeiten oder Stillstände.
Aktueller Stand März 2026: Letzte Baumeisterarbeiten und Montage der Verbrennungsanlage
Aktuell laufen auf der Baustelle die letzten Baumeisterarbeiten, parallel dazu wird die hochmoderne Verbrennungsanlage montiert.
Für Scheffknecht Autokran bedeutet das weiterhin:
• präzises Handling sensibler Anlagenteile
• Arbeiten in einem immer dichter verbauten Umfeld
• feine Abstimmung mit den verschiedenen Gewerken vor Ort
Gerade in dieser Phase, in der viele Gewerke gleichzeitig aktiv sind, sind klare Abläufe und eine saubere Kommunikation entscheidend, um Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten.
Enge Zusammenarbeit & vorausschauende Planung: Der eigentliche Erfolgsfaktor
Ein Projekt dieser Größenordnung lebt von funktionierenden Partnerschaften. Seit Projektbeginn arbeiten wir kontinuierlich und eng mit den Bauleitern zusammen – sowohl auf der Planungsebene als auch direkt auf der Baustelle.
Was uns dabei auszeichnet:
• Unterstützung bereits in der Planungsphase der Hebearbeiten
• gemeinsame Beurteilung von Lastfällen, Kranpositionen und Zugangswegen
• transparente Abstimmung mit Bauherr, Baumeister und Technikern
Durch diese enge Zusammenarbeit lassen sich Risiken früh erkennen, Alternativen ausarbeiten und Abläufe optimieren. So tragen wir einen wesentlichen Teil dazu bei, dass die neue Energiezentrale Ilg termingerecht und sicher entstehen kann.
Fazit: Präzision, Logistik und Teamarbeit für eine nachhaltige Energiezukunft
Von der Pfahlgründung bis zur Montage der Verbrennungsanlage: Die neue Energiezentrale Ilg in Dornbirn Wallenmahd ist ein Projekt, in dem sich viele Stärken von Scheffknecht Autokran bündeln:
• schwere Lasten sicher bewegen – drinnen wie draußen
• komplexe Logistik meistern – von Schwertransporten bis zu Engstellen im Rohbau
• als Partner im Team arbeiten – in enger Abstimmung mit Bauleitern und ausführenden Firmen
So entsteht in Dornbirn nicht nur ein neues Herzstück der regionalen Energieversorgung, sondern auch ein Beispiel dafür, wie moderne Kranlogistik und zuverlässige Zusammenarbeit Großprojekte möglich machen.
Wenn Sie ein ähnliches Projekt planen oder vor besonderen Hebe- und Logistikherausforderungen stehen, unterstützen wir Sie gerne – von der ersten Idee bis zum letzten Hub. Kontaktieren Sie uns!












